UML-Sequenzediagramme dienen der exemplarischen Darstellung eines Programmablaufs. Ihr Fokus liegt auf der Interaktion zwischen Objekten, ohne auf alle Details der inneren Zustände der beteiligten Objekte einzugehen. Ein solcher Ablauf ist i.d.R. ausschnitthaft, da meist nur ein kleiner zeitlicher Abschnitt im gesamten Systemablauf beschrieben ist, der sich beliebig wiederholen kann. Aufgrund der expliziten Darstellung der Zeitachse eignen sich Sequenzdiagramme besonders, um zeitliche Reihenfolgen zu beschreiben. Die Lebenslinien haben allerdings nur qualitative Bedeutung. Für quantitative Zeitangaben sind Annotation notwendig.
Sequenzdiagramme eignen sich im Entwurf zur Visualisierung von einzelnen Szenarien wie den Standardabläufen eines Systems. Hilfreich sind Sequenzdiagramme aber auch zur Darstellung von Abläufen bereits existierender Systeme, beim Testen und beim Reengineering.
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Ein Objekt repräsentiert eine aktive Komponente eines Systems. Sie können ein solches Objekt per Drag'n'Drop erzeugen. Ziehen Sie einen Akteur aus dem Repository heraus und lassen Sie ihn auf einen im Edit-Modus geöffneten Plan im Editorfenster fallen. Die Lebenslinie ist beliebig verlängerbar. Per Kontextmenü können Sie das Symbol für die Ojektbeseitigung am Ende der Lebenslinie setzen bzw. entfernen. |
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Aktivitätsblöcke stellen dar, dass ein Akteur in den Ablauf involviert ist. Sie können beliebig positioniert und verlängert werden. |
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Die Kommunikation zwischen Akteuren kann
Die hierzu notwendigen Pfeiltypen sind in den Schablonen enthalten und können per Drag'n'Drop in dem geöffneten Plan erzeugt werden. Im jeweils vorhandenen Kommentarfeld kann die Art des Aufrufs explizit genannt werden. Um Bedingungen anzugeben, nutzen Sie die Schablone Kommentar. Der darin liegende Text kann mit dem Tastenkürzel F2 oder mit Hilfe des Kontextmenüeintrags Kommentar ändern ... jederzeit geändert werden. |
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Falls für Sie einer der Kommunikationspartner ohne Bedeutung ist, können Sie einer Kommunikationskante über deren Kontextmenü die Attribute
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Mit Hilfe dieses Strukturelements können Sie das Erzeugen von Objekten darstellen. |