|
FMC Prozessdiagramme beschreiben Abläufe in einem System. Sie bestehen im Wesentlichen aus Transitionen und Stellen. Transitionen repräsentieren Arbeitsschritte in dem Prozess und Stellen repräsentieren Zustände innerhalb des Ablaufes. Stellen und Transitionen werden durch Kanten verbunden. Aus diesen Basiselementen lassen sich leicht komplexe Abläufe mit Fallunterscheidungen, Schleifen und nebenläufigen Prozessen konstruieren. |
![]() |
Es gibt verschiedene Varianten von Petrinetzen. Aus diesem Grund beschränkt sich die folgende Beschreibung auf die Grundideen von einem Petrinetz, geht aber nicht auf eine spezielle Variante näher ein. Wenn Sie mehr über Petrinetze erfahren wollen, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
![]() |
Durch die Zuständigkeit wird angezeigt, welcher Akteur für diesen Teil des Ablaufs zuständig ist. Jede Stelle und jede Transition müssen immer genau einer Zuständigkeit zuordenbar sein. Verschiedene Teile des Ablaufs können in verschiedenen Zuständigkeiten liegen. Kanten können als einzige Planelemente eines Petrinetzes Zuständigkeitsgrenzen überschreiten. |
![]() |
Eine Stelle repräsentiert einen Teilzustand des Systems. Eine Stelle kann mit einer Marke versehen sein. Wenn die Stelle eine Marke hat, ist sie belegt. Man spricht in diesem Fall auch von "markiert". Wenn Sie keine Marke hat, ist sie nicht markiert. Die Menge aller markierten Stellen repräsentiert den Zustand des Systems. Es muss mindestens eine Stelle geben, die initial markiert ist. Ausgehend von den inital markierten Stellen kann man den Ablauf als ein Wandern von Marken ansehen. |
![]() |
Kanten dienen dem Transport von Marken. Eine Kante verbindet eine Stelle mit einer Transition oder umgekehrt. Die Richtung der Kante entspricht dabei der Transportrichtung der Marke. |
![]() |
Transitionen repräsentieren Arbeitsschritte in dem Ablauf. Eine Transition wird dann aktiv, wenn alle ihre Eingabe-Stellen markiert sind und alle ihre Ausgabe-Stellen nicht markiert sind. Wenn die Transition aktiv ist, kann Sie schalten. Dabei konsumiert die Transition zuerst die Marken ihrer Eingabe-Stellen, führt dann den Arbeitsschritt aus, und legt neue Marken in ihre Ausgabe-Stellen. |
Neben den elementaren Elementen gibt es in ARCWAY Cockpit auch Makro-Schablonen, die aus mehreren, elementaren Petrinetzelementen zusammengesetzt sind und häufig verwendete Strukturen in einem Petrinetz implementieren.
Sequenzschritt
|
Fallunterscheidung
|
Schleife
|
Nebenläufigkeit
|
![]() |
Eine Kante erzeugt Kausalitätsbeziehungen zwischen
Transitionen und Stellen. Dabei folgt das
Planelement, das mit der Pfeilspitze des Kontrollflusses verankert
ist auf das Planelement, das mit dem unmarkierten Ende des
Kontrollflusses verankert ist. Im Beispiel folgt die Transition "B" auf die Transition "A". |